Wichtigkeit der Teilhabeorientierung in der Psychotherapie
Kinder und Jugendliche mit Intelligenzminderung werden in der Regel über ihre Bezugspersonen für die Psychotherapie angemeldet, weil das Umfeld oft den größeren „Leidensdruck“ zu haben scheint. Die Frage der Therapiemotivation stellt sich damit in besonderer Weise und sollte vor allem am Aspekt der Teilhabe beantwortet werden. Aber wie kann man Beeinträchtigungen in der Teilhabe über die verschiedenen Lebensbereiche erfassen? Welche Instrumente gibt es dafür? Was bedeutet „Dabei-Sein/ Einbezogen-Sein“ für die Patient*innen? Wie können Ziele praxisnah, alltagsrelevant mit einem engen Bezug zur aktuellen Lebenssituation formuliert werden?
Referentin:
Iris Altmann, SPZ Berlin Friedrichshain, Psychologin
iris.altmann@vivantes.de